In der D – Jugend trafen die vier Meister der Bezirke Schwaben, Oberbayern, Alpenvorland und Altbayern sich zum Südcup, bei dem im Ko – System der südbayerische Meister ausgespielt wurde. Die Friedberger Jugend musste gegen Allach ran, im anderen Halbfinale maß sich Altenerding mit Kempten – Kottern.

Der oberbayerische Meister Allach hatte wie der TSV Friedberg das Kunststück geschafft, in seiner Staffel jedes einzelne Spiel zu gewinnen. Das Halbfinale versprach also gleich ein echtes Schmankerl.

Schnell gerieten die jungen Wilden mit ihren Trainern Petersdorff und Maas in Rückstand. Doch ein starker Rückraum mit Weigl, Neumeier und Häusler sowie ein gut aufgelegter Kappler am Kreis brachten ihre Mannschaft wieder auf Kurs und so ging man mit einem knappen 9:8 Vorsprung in die Pause.

Nach und nach erarbeiteten sich die Friedberger im zweiten Durchgang Vorteile gegen diesen starken Gegner. Gestützt auf die hellwache Abwehr, die aggressiv, aber dennoch fair spielte, nahm der schwäbische Meister den Allachern den Wind aus den Segeln. Die Oberbayern kamen jetzt defensiv oft zu spät und waren darum mehrfach in Unterzahl. Friedberg hatte zudem mit Bernert und Gut zwei sichere Keeper in seinen Reihen. Das alles reichte für einen verdienten 19:16 Sieg im Halbfinale.

Im Finale wartete mit Altenerding der Vertreter aus Altbayern. Dort war der TSV von Beginn an überlegen. Über Außen und von allen Positionen im Rückraum waren die Herzogstädter nie zu stoppen. Schöne Aktionen von Mannl, Häusler und Neumeier sorgten für eine 13:8 Pausenführung.

Das Finale war dann auch im zweiten Durchgang eine klare Angelegenheit. Friedberg ließ sich vom drohenden Erfolg nicht nervös machen und blieb bis zum Abpfiff die deutlich überlegene Mannschaft. Der südbayerische Titel war dem TSV so nicht mehr zu nehmen, der Endstand von 28:18 sorgte für großen Jubel bei der Friedberger D – Jugend.

Insgesamt 22 Mal waren die Handballer in dieser Saison zu einem Punktspiel angetreten, und 22 Mal gingen sie als Sieger vom Feld. Der südbayerische Titel ist der Lohn für diese Dominanz.   

 

Auf dem Siegerphoto sind zu sehen:

 

Von links: Stancu, Kemeny, Mannl, Bernert, Trainer Maas, Häusler, Weigl, Trainer von Petersdorff, Neumeier, Gut, Hehl, Greiffenberger, Kappler, Heitz