Ein anstrengendes, aber erfolgreiches Wochenende liegt hinter der männlichen B – Jugend des TSV Friedberg. Am Samstag gewannen die Handballer das „Erima-Allgäu-Pokal-Turnier“. Am Sonntag folgte der Sieg in der Landesliga gegen Schleißheim.

Das Turnier in Dietmannsried fand bereits zum 44. Mal statt und sah Mannschaften aus dem gesamten Regierungsbezirk. Friedberg musste in einer Vierergruppe unter die besten Zwei kommen, um sich fürs Halbfinale zu qualifizieren. Das gelang dem Spitzenreiter der Landesliga mühelos.

Die Jungs aus Friedberg starteten ihr erstes Begegnung gegen die TG Landshut hellwach und konnten das abwehrbetonte Spiel mit 9:5 für sich entscheiden.

Auch im zweiten Spiel dominierten die Abwehrreihen. Hier konnte der Ligakonkurrent SC Unterpfaffenhofen/ Germering mit 8:5 besiegt werden. Ihr letztes Gruppenspiel gegen die HSG Gröbenzell/Olching gewannen die Jungs deutlich mit 16:7.

Eine ebenfalls eindeutige Sache war das Halbfinale gegen die HSG Dietmannried/ Altusried. Hier gewann man mit 10:3 Toren. Das zweite Halbfinale gewann überraschend die HSG Gröbenzell/Olching gegen Kernfranken.

Somit kam es zur Neuauflage des Gruppenspiels. Und wieder setze sich der TSV dank der ausgezeichneten Abwehr durch, diesmal mit 11:8. Verdient gewann die B – Jugend damit das traditionsreiche Turnier in Dietmannsried. Verletzungspech trübte den Erfolg jedoch: C – Jugendspieler Jonas Wilfert brach sich im Halbfinale nach einem Zusammenprall das Schlüsselbein und wird seiner Mannschaft lange fehlen.

 

Fieger und Seidler N. (Tor), Heitz, Hirgic, Häusler H., Zeusche, Geisreither, Schreiber, Wilfert, Seidler D, Wildegger

 

 

Einen Tag später stand das erste Rückrundenspiel in der Landesliga an. Dabei besiegte Friedberg Schleißheim mit 25:24 (12:13).

Der heimstarke Gegner hatte zuvor nur einmal in eigener Halle verloren. Es entwickelte sich eine vom Ergebnis her ausgeglichene Partie. Friedberg hatte aber viel Wurfpech, die Herzogstädter trafen mehrfach die Latte. Darum war der Gegner zur Halbzeit mit 13:12 vorne.

In der zweiten Halbzeit versuchten es die Gastgeber mit einer sehr offensiven 3-2-1 Abwehr. Die entstandenen Lücken wurden unter anderem von Lukas Geisreither erfolgreich ausgenutzt. Mit acht Toren war er heute Friedbergs bester Torschütze.

Aber es blieb lange knapp. Kurz vor dem Ende konnte jedoch Torwart Raphael Karl einen Siebenmeter halten und hielt so den knappen Vorsprung fest. Schließlich gewann der Tabellenführer knapp gegen Schleißheim mit 25:24 (12:13).

 

Karl und Fieger (Tor), Braun (2), Hrgic (2), Cada (5), Heitz (1), Lugauer (1), Geisreither (8), Hartl (1), Link (4), Rohrmüller (1)

 

 

Domenico Giannino (gia)