Ein Heimspiel wartet auf die Friedberger Erste am Sonntag. Ab 16.30 Uhr ist der HT München zu Gast, der Achte der Bayernliga.

Nach der hohen Niederlage bei Waldbüttelbrunn wollen die Herzogstädter es gegen den HT besser machen. Dieser entstand vor der Saison als Zusammenschluss der Teams von Taufkirchen und Unterhaching. Sehr früh in der Saison verloren die Oberbayern ihren starken Kreisläufer wegen einer Verletzung. Auch in Friedberg wird der Angreifer noch nicht mit dabei sein. Dafür haben sie auf Rechtsaußen einen früheren österreichischen Nationalspieler mit Bundesliga – Erfahrung verpflichtet. Richard Wöss kam vom Zweitligisten TUSEM Essen und gehört zu den torgefährlichsten Spielern der gesamten Liga. Er wird der Friedberger Defensive sicherlich alles abverlangen.

Der TSV muss wieder auf die beiden Verletzten Paul Thiel und Daniel Okyere verzichten. Der Rest des Kaders ist aber vollzählig, alle angeschlagenen Spieler sind wieder fit. Der Vierkampf um Platz drei in der Bayernliga wird die Handballer für die restlichen sechs Saisonspiele voll in Beschlag nehmen. Momentan sind sie punktgleich mit dem VfL Günzburg auf Rang vier.

Der HT muss sich jedoch noch nach unten orientieren. Fünf Mannschaften, darunter auch der Friedberger Nachbar aus Haunstetten, müssen sich Sorgen machen, dass sie auf dem vierten und letzten Abstiegsplatz landen könnten. München steht lediglich einen Zähler über dem Strich, der TSV trifft also auf einen angeschlagenen Gegner, der um jeden Ball kämpfen wird.

Trainer Fadil Kqiku erwartet eine spannende Partie: „HT München muss sich noch Sorgen machen über den Klassenerhalt, sie werden darum von Beginn an angreifen. Wir müssen uns auf ein sehr körperbetontes Spiel einstellen und vorne mit Tempo gegen die aggressive Abwehr des Gegners spielen. Für beide Teams geht es um viel, da ist Spannung garantiert.“

Domenico Giannino (gia)