Zum Wiedersehen mit seinem alten Club kommt es am Mittwoch für den Friedberger Trainer Fadil Kqiku. Ab 16.30 Uhr trifft der TSV auf die HSG Würm – Mitte, mit welcher der Coach in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Landesliga Süd feiern konnte.

Als Aufsteiger gab es für die Oberbayern jedoch zwei Niederlagen zum Auftakt. Würm – Mitte ist somit eines von vier Teams in der Bayernliga, das noch ohne jeden Zähler dasteht. Friedberg profitierte am vergangenen Wochenende von der Absage der Konkurrenz bei seinem Pokalturnier. Die Handballer zogen somit kampflos ins bayerische Final Four ein. Die Gegner dort sind Anzing, Bad Neustadt und Haunstetten, der Termin steht jedoch noch nicht fest.

Damit konnten die Herzogstädter ein wenig Luft holen inmitten ihres anstrengenden Programms. Am kommenden Wochenende wartet nämlich schon die nächste Aufgabe in der Bayernliga, dann geht es nach Lohr.

Doch jetzt steht das Heimspiel gegen die HSG Würm – Mitte im Fokus. Paul Thiel kehrt dann wieder zurück in den Kader. Nur der Einsatz von Andreas Dittiger ist fraglich, er laboriert an einer Erkältung und konnte nicht trainieren. Ansonsten ist der TSV in Bestbesetzung.

Dieses Heimspiel ist für Friedberg enorm wichtig. Nach der Niederlage bei Bad Neustadt würde bei einem weiteren Misserfolg der Kontakt nach oben schon abreißen. Da zudem bereits drei Tage später das schwere Auswärtsspiel in Lohr wartet, steht der TSV noch stärker unter Druck.

Trainer Fadil Kqiku hofft auf die richtige Reaktion seiner Mannschaft: „Das wird kein Selbstläufer gegen Würm. Unser nächster Gegner ist bestimmt extrem motiviert, schließlich geht es gegen den alten Trainer und den will man gerne ärgern. Wir müssen 60 Minuten lang hart arbeiten und dürfen Würm keinesfalls unterschätzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Mannschaft sehr gut Handball spielen kann.“

 

Domenico Giannino (gia)