Vor 550 Zuschauern konnten die Handballer des TSV Friedberg einen souveränen 32:23 (16:10) Auftaktsieg gegen den Aufsteiger aus Eichenau feiern. In der TSV – Halle war der Bayernligist von Beginn an überlegen und ließ am ersten Spieltag nie Zweifel daran aufkommen, dass er mit einem Heimsieg in die Saison starten würde.

Die Grundlage für den Erfolg legte einmal mehr die Friedberger 6 – 0 – Deckung. Sie sorgte am Samstag auch früh für klare Verhältnisse. Nachdem sich der TSV nach gut drei Minuten den ersten Gegentreffer eingefangen hatte, sollte es mehr als zehn Minuten dauern, ehe Torwart Benjamin von Petersdorff zum zweiten Mal den Ball aus dem Netz holen musste. Der Mittelblock Fabian Abstreiter und Paul Thiel arbeitete gut mit den Absicherungen auf beiden Seiten zusammen, Linksaußen Andreas Schneider veredelte zwei Ballgewinne zu effizient herausgespielten Kontertoren. Nach dem 8:1 nach 13 Minuten war klar, dass Eichenau an diesem Tag es schwer haben würde mit einem bis dahin extrem souveränen TSV Friedberg.

Trainer Fadil Kqiku begann in der Schlussphase des ersten Durchgangs damit, personell etwas durch zu wechseln. Darum war der defensive Zusammenhalt nicht mehr ganz so gewährt, die Gäste kamen jetzt zumindest zu einigen erfolgreichen Abschlüssen. Im Positionsspiel harmonierte die „alte Garde“ um Fabian Abstreiter, Paul Thiel und Peter Haggenmüller gut mit den neuen Spielern Timo Riesenberger, Luca Kaulitz und Stefan Tischinger. Zur Pause führte Friedberg mit 16:10.  

Im zweiten Durchgang ließ der TSV dann nichts mehr anbrennen. Nach dem 24:16 sorgte ein kurzer Hänger für ein Aufbäumen der Gäste, die so bis zum 26:21 herankamen. Zwölf Minuten vor dem Ende aber drückten die Gastgeber wieder aufs Tempo und erhöhten dadurch den Abstand rasch wieder. Abstreiter, mit neuen Toren der erfolgreichste Friedberger, zeichnete sich auch durch gelungene Kreisanspiele auf Paul Thiel und Daniel Okyere aus. Spätestens nach dem 29:21 war eine Vorentscheidung gefallen, Friedberg gewann am Ende völlig ungefährdet mit 32:23.

Trainer Kqiku war mit dem Gezeigten zufrieden: „Insgesamt haben wir einen souveränen Auftaktsieg geschafft. Dieser war nie in Gefahr, wir sind sehr gut gestartet und konnten früh wegziehen. In der zweiten Hälfte haben wir uns eine kleine Schwächephase geleistet, aber gut darauf reagiert und die zwei Punkte am Ende sicher geholt. Ich habe viel Gutes gesehen, auch wenn wir nach der Pause noch mehr hätten machen können.“

 

V. Petersdorff; Dorsch; Okyere (1); Haggenmüller (3); Thiel (5); Loris (2); Kaulitz (1); Wiesner; Müller (2); Riesenberger (2); Tischinger (3); Dittiger; Abstreiter (9/3); Schneider (4).

 

Domenico Giannino (gia)