Die Friedberger Erste trifft am Samstag auf einen angeschlagenen, aber umso gefährlichen Gegner. Ab 20 Uhr sind die Handballer in Unterhaching zu Gast.

Die Rückrunde verlief für die Oberbayern nicht besonders erfolgreich. In den bisherigen acht Begegnungen der zweiten Halbserie konnten sie nur ein einziges Mal als Sieger vom Platz gehen. Dies gelang ihnen gegen Bayreuth Anfang Februar. Alle anderen Partien hat Unterhaching verloren, mehrere davon gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. Darum spüren die Oberbayern den Atem ihrer Verfolger im Nacken, der Zehnte hat nur noch drei Zähler Vorsprung auf den Vorletzten. Umso wichtiger ist das Heimspiel für ihn, Friedberg muss sich auf einen angeschlagenen, aber umso gefährlicheren Gegner einstellen.

Der TSV kann die Aufgabe mit einem besser besetzten Kader als in den letzten Wochen angehen. Zwar ohne Michael Schnitzlein, der mit seiner Schulterverletzung noch ausfällt, aber mit zwei Rückkehrern, die immer besser in Form kommen, fährt Friedberg am Samstag Richtung Landeshauptstadt.

Peter Haggenmüller und Alexander Schneider verpassten wegen langwieriger Verletzungen viele Spiele, bekamen aber bereits am letzten Wochenende Einsatzzeit und sind wieder voll im Training dabei. Ihre Gesundung hilft dem TSV sehr, der so für den Rückraum und die Linksaußen – Position zwei sehr gute Alternativen mehr zur Verfügung hat. Maximilian Schneider, der sich vor gut einer Woche im Training am Sprunggelenk verletzt hat, ist zwar noch angeschlagen, wird aber ebenfalls mit dabei sein.

Trainer Mirko Pesic freut sich über die Verstärkungen für den Saisonendspurt: „Nachdem wir längere Zeit von Verletzungen gebeutelt wurden, kehren jetzt einige wichtige Spieler zurück. Gegen Unterhaching werden wir aber auch alle Kräfte brauchen, denn unser nächster Gegner wird in sein Heimspiel bestimmt mit größtem Einsatz gehen. Er steckt im Abstiegskampf und wird sicherlich bis zum Ende um jeden Ball kämpfen. Darauf müssen wir vorbereitet sein und mit Leidenschaft dagegenhalten.“

Domenico Giannino (gia)