Am Samstag geht es für die Friedberger Handballer in der Bayernliga mit einem Heimspiel weiter. Mit Anzing ist ab 20 Uhr die letzte Mannschaft zu Gast, die den TSV in dieser Saison bezwingen konnte.

Ende November unterlagen die Herzogstädter bei den heimstarken Oberbayern. Seitdem haben sie aber in der Bayernliga nur bei den Unentschieden gegen Waldbüttelbrunn,

Erlangen – Bruck und Bayreuth Punkte abgegeben. Das hat sie nach einer herausfordernden Hinrunde bis auf Rang drei nach vorne gebracht, auf den Zweiten aus Günzburg fehlt momentan nur ein Zähler.

Anzing hingegen kann nicht dieselben Resultate vorweisen. Dem Heimsieg gegen den TSV folgte eine Reihe von Niederlagen, die Oberbayern waren dabei aber auch stark vom Verletzungspech gebeutelt. Mittlerweile können sie aber wieder in Bestbesetzung auflaufen und holten drei Siege aus den letzten vier Spielen. Als Drittletzter schweben sie aber immer noch in großer Abstiegsgefahr.  

Friedberg wird auch am Samstag nicht alle Kräfte zur Verfügung haben. Peter Haggenmüller wird wieder im Kader stehen, ihm fehlt nach seiner langen Pause aber noch die Fitness. Paul Thiel ist ebenfalls wieder mit dabei. Fraglich hingegen ist der Einsatz von Maximilian Schneider.

Er ist am Mittwoch im Training umgeknickt, ob sein stark angeschwollener Fuß sein Auflaufen zulässt, entscheidet sich kurzfristig. Gute Nachrichten hingegen gibt es bei Michael Schnitzlein: Der Friedberger Spielmacher wird zwar am Samstag noch fehlen, aber seine Schulterverletzung erfordert keine längere Pause. Er wird wohl nach Ostern wieder zur Verfügung stehen.

Friedbergs Trainer Mirko Pesic denkt aber nicht so weit voraus: „Der Fokus liegt natürlich immer auf dem nächsten Spiel. Gegen Anzing werden wir Disziplin und Leidenschaft brauchen. Nur mit Kampf und bedingungslosem Einsatz können wir bestehen. Unser Gegner ist bestimmt sehr motiviert, er war zuletzt mit guten Resultaten gehörig im Aufwind.“