Für die Friedberger Erste endet die kurze Pause über die Faschingstage mit der Aufgabe beim Spitzenreiter. Am Samstag ab 20 Uhr geht es für die Handballer bei Erlangen – Bruck darum, gegen den designierten Meister der Bayernliga zu bestehen.

17 Spiele, 17 Siege: Das ist die beeindruckende Bilanz von Erlangen – Bruck. Angesichts von zehn Punkten Vorsprung auf den Zweiten steht somit schon so gut wie sicher fest, dass genau wie in der letzten Saison der Meister der Bayernliga aus Erlangen kommen wird. Stieg im letzten Jahr die Reserve des Bundesligisten HC Erlangen in die 3. Liga auf, so hat aller Voraussicht nach Erlangen – Bruck angesichts des großen Vorsprungs den Titel bereits sicher.

Im Hinspiel verlangte aber der TSV dem Ersten alles ab. In der TSV – Halle war das Spiel lange offen, ehe sich Erlangen – Bruck in der Schlussphase doch noch einen knappen Vorsprung erarbeiten konnte.

Die Voraussetzungen für das Rückspiel sind aus Friedberger Sicht jedoch nicht ideal. Die Handballer hat eine Krankheitswelle erfasst, darum wird Andreas Dittiger am Samstag fehlen. Fast der gesamte Kader ist dadurch angeschlagen. Beruflich verhindert ist Rechtsaußen Tobias Müller, zudem fehlt der zweite Torwart Matthias Kraus weiterhin verletzt. Darum wird Benjamin von Petersdorff am Samstag der einzige Keeper im Friedberger Kader sein.

Von der Tabelle her ist das Duell des Ersten gegen den Dritten ein Spitzenspiel. Angesichts des großen Erlanger Vorsprungs bleibt Trainer Mirko Pesic aber realistisch: „Nach ganz vorne geht für uns nichts mehr, wir sind aber noch im Rennen um Platz zwei. Am Samstag tritt eine Friedberger Mannschaft beim stärksten Team der Bayernliga an, die wegen der Krankheitswelle kaum trainieren konnte. Gegen dieses Spitzenteam wird es darum noch schwerer, wir werden aber auf jeden Fall alles geben und versuchen, die große Überraschung zu schaffen. Schließlich sind wir seit Ende November ungeschlagen.“

Die Krankheitswelle macht auch der Friedberger Zweiten schwer zu schaffen. Sie hat momentan nur vier einsatzfähige Spieler, keiner davon ist ein Torwart. Darum hat sie sich um eine Verlegung des Spiels gegen Eichenau bemüht, das am Samstag stattfinden soll. Darüber ist jedoch bis zum Redaktionsschluss noch nicht entschieden worden.

 

Domenico Giannino (gia)