Ab 20 Uhr messen sich der TSV Friedberg und der TSV Lohr in der Bayernliga. Dann haben die Handballer aus der Herzogstadt die Chance, ihre Siegesserie auszubauen und ihren zweiten Platz zu verteidigen.

Seit Ende November hat Friedberg nur einen Zähler abgegeben. In der Hinrunde erwies sich jedoch Lohr als die erste Hürde, die für den TSV zu hoch war. Friedberg war als Tabellenführer nach Unterfranken gereist, verlor dann aber erstmals in dieser Saison. Diesmal wollen es die Herzogstädter besser machen.

Am Samstag müssen sie jedoch auf ihren Torwart Matthias Kraus verzichten. Der junge Keeper hat sich im Training an den Bändern verletzt und wird mindestens sechs Wochen fehlen. Das ist bitter für Kraus, der seine erste Saison in der Bayernliga bestreitet, denn im letzten Spiel gegen Rimpar konnte er überzeugen. Für ihn rückt Felix Dorsch aus der Zweiten in den Kader. Ferner muss Rechtsaußen Tobias Müller passen, er ist erkrankt..

Michael Schnitzlein kehrt zurück, er fehlte am letzten Wochenende wegen universitärer Verpflichtungen. Wieder mit dabei sind Florian Wiesner, Tobias Fuchs und Christian Loris. Die jungen Spieler haben in den letzten Monaten eine sportliche Entwicklung gezeigt, die konstant nach oben weist.  

Lohr steht im Mittelfeld der Bayernliga, der Siebte hat ein ausgeglichenes Punktekonto vorzuweisen. Die Unterfranken sind in der Rückrunde aber noch ungeschlagen, nach zwei Siegen gab es im letzten Spiel ein Remis zu Hause gegen Ottobeuren.

Trainer Mirko Pesic freut sich auf das Heimspiel: „Wir sind jetzt seit zwei Monaten ungeschlagen, das hilft der Mannschaft sehr dabei, die Motivation und das Selbstvertrauen hochzuhalten. In den letzten Wochen sind wir befreiter aufgetreten, trotz der Verletzungssorgen konnten wir da immer mehr aus uns herausholen. Auch gegen Lohr wollen wir uns wieder so stark präsentieren, dürfen aber uns nicht der Gefahr aussetzen, überheblich zu werden. Leider haben wir schon wieder einen Verletzten mehr, Matthias Kraus war im letzten Spiel sehr stark, sein Ausfall ist sehr schade für uns alle.“

Domenico Giannino (gia)