Die Friedberger Zweite muss am Samstag gegen Dachau liefern. Im Kampf um den Klassenerhalt brauchen die Handballer dringend einen Sieg beim Tabellennachbarn. Anpfiff ist am Samstag um 18.30 Uhr.

Viele Teams in den überregionalen bayrischen Ligen schauen in diesen Wochen sorgenvoll auf die Tabelle der 3. Liga Ost. Dort liefern sich gleich sechs Teams einen packenden Kampf mit dem Ziel, am Ende über den drei Abstiegsplätzen zu stehen. Zwei bayrische Vertreter, Bad Neustadt und Coburg 2, sind dabei auch noch mit in der Verlosung, und ihre Saisonbilanz entscheidet in drei Wochen über die Anzahl der Absteiger aus der Bayernliga und den beiden Landesligen.

Friedberg ist somit in einer eigenartigen Situation. In der eigenen Spielklasse hat sich die Lage mittlerweile einigermaßen geklärt. Der Abstand zu den letzten drei Rängen ist groß genug, der TSV ist zumindest davor sicher, auf diese zurückzufallen. Aber auch nach vorne geht nicht mehr viel, für den Elften aus Friedberg ist schon der Neunte außer Reichweite.  

Der Kampf um Platz zehn ist jedoch komplett offen, er entscheidet sich am Samstag zwischen Dachau und dem TSV im direkten Duell. Wer diese Partie gewinnt, kann von seinem Gegner nicht mehr überholt werden, da das Hinspiel zwischen Dachau und den Herzogstädtern mit 23:23 endete und der direkte Vergleich bei Punktgleichheit entscheidet. Somit würde dem TSV unter Umständen sogar ein Remis mit mindestens 24 eigenen Toren reichen, um an Dachau vorbeizuziehen.

Trainer Gerald Schwarz lässt sich davon aber nicht beeinflussen: „Wozu es am Ende reicht, liegt nicht mehr ausschließlich in unserer Hand“, sagte der Trainer der Zweiten. „Aber natürlich würde es unseren Chancen auf den Klassenerhalt nicht schaden, wenn wir zumindest Dachau noch hinter uns lassen könnten. Dafür werden wir am Samstag alles geben. Gut wäre es auch, wenn wir für dieses Auswärtsspiel die Unterstützung von möglichst vielen unserer Fans haben könnten.“

 

 

Domenico Giannino (gia)