Der Tabellennachbar aus Niederraunau ist am Samstag zu Gast bei der Friedberger Zweiten. Ab 18 Uhr geht es für die Handballer darum, die Trendwende im Kampf um den Klassenerhalt einzuleiten.

Denn der TSV hat aus den letzten sieben Begegnungen keinen einzigen Zähler holen können. Einerseits hatten die Handballer dabei Pech, als die Grippewelle heftig zuschlug und teilweise die halbe Mannschaft außer Gefecht setzte. Andererseits lag es aber auch am eigenen Unvermögen, denn in einigen Partien nutzte Friedberg seine Torchancen nicht konsequent genug und verlor so trotz einer guten kämpferischen Leistung und seiner starken Defensive.

Niederraunau leidet immer noch unter seinem verheerenden Saisonstart. Aufgrund des enormen Verletzungspechs belegten die Schwaben über weite Teile der Hinrunde einen der letzten Plätze in der Landesliga. Im Winter jedoch kamen die fehlenden Spieler zurück, und darum hat der Absteiger sich nach und nach aus dem Tabellenkeller nach oben schieben können. Momentan steht er auf Rang neun und hat zwei Punkte Vorsprung auf den Elften aus Friedberg.

Trainer Gerald Schwarz erwartet ein enges, umkämpftes Spiel: „Für beide Mannschaften geht es am Samstag um viel. Der Kampf um den Klassenerhalt verspricht eine ganz enge Kiste zu werden, viele Mannschaften sind nur durch wenige Zähler voneinander getrennt. Zu Hause werden wir gegen die wieder erstarkten Niederraunauer bis an unsere Grenzen gehen müssen. Ich erwarte ein spannendes Spiel, das bis zum Ende umkämpft sein wird.“

 

Domenico Giannino (gia)