Die Friedberger Zweite hat auch gegen Gundelfingen gewonnen. Mit dem 26:20 (14:8) gegen den Aufsteiger feierten die Handballer in der Landesliga bereits den dritten Sieg in Folge.

Ein Zähler trennte die beiden Mannschaften, die sich im unteren Mittelfeld ihrer Klasse befinden. Friedberg war nach zwei Siegen gegen direkte Konkurrenten aber im Aufwind. Darum gingen die Handballer mit viel Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn.

Der TSV konnte sich stets auf seine ausgezeichnete Defensive verlassen. Dank dieser hatte er Gundelfingen stets im Griff und konnte sich früh bis auf 6:2 absetzen.

Im gesamten ersten Durchgang hatten die Hausherren so eine deutliche Führung inne. Die Defensive half ihnen dabei sehr, auch die Phasen zu überstehen, in denen es vorne nicht so rund lief. So kam Gundelfingen nach dem 13:5 in der 20. Minute trotz einiger Friedberger Fehlwürfe in der Schlussphase nur auf 14:8 bis zum Seitenwechsel heran.

Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich Friedberg als kampf- und abwehrstarke Einheit. Die geschlossene Vorstellung sorgte dafür, dass die Gäste nur bis zum 16:11 noch etwas Hoffnung auf eine Wende schöpfen durften. Danach zog Friedberg das Tempo an und entschied die Begegnung frühzeitig.

Jetzt traf der TSV nämlich vorne auch in schöner Regelmäßigkeit, zudem stand die Abwehr weiterhin wie eine Eins. Nur zwei Gegentreffer in den nächsten 13 Minuten brachten die Herzogstädter kurz vor Schluss schließlich entscheidend mit 23:13 in Front. Erst in den letzten Minuten ging Friedberg angesichts der klaren Führung etwas vom Gas. So kam Gundelfingen noch zu einer kleinen Resultatsverbesserung, die Punkte blieben mit dem 26:20 (14:8) Endstand aber in der Herzogstadt.

Trainer Gerald Schwarz freute sich sehr über diesen Heimsieg: „Der dritte Erfolg in Serie gelang uns dank unserer Abwehrstärke. Von Beginn an sind wir kampfstark und konzentriert aufgetreten, die Mannschaft hat toll zusammengearbeitet und sich als Einheit präsentiert. So schafften wir  diesen wichtigen Heimsieg, mit dem wir einen weiteren Konkurrenten distanzieren konnten und bis auf Rang sieben nach vorne gekommen sind.“

 

  1. Dorsch; Ma. Kraus; Loris (2/1); Hartl; Wiesner (5); Lang (1); Schneider (4/3); J. Dorsch; M. Kraus (1); Fuchs (6); T. Müller (3); Egidy (2); Prechtl (2).

 

Domenico Giannino (gia)