Die neue Saison hat begonnen und das Gesicht der Linie IV hat sich deutlich verändert – und teilweise drastisch verjüngt! Es wurden in den ersten vier Spielen bereits 22 Spieler eingesetzt, was den breiten Kader der Linie IV unterstreicht.
Breit ist diesem Fall übrigens nicht nur auf die schiere Anzahl an Spielern beschränkt, sondern auch auf die Konstitution einiger Herren der Linie IV. Die Sommerpause wurde, entgegen anderslautender Meldungen, nicht nur zum Konditionbolzen, sondern auch zum Gewichtmachen verwendet. Nach intensiver Vorbereitung war somit wieder ordentlich Dampf auf den Kesseln und so waren die Herren heiß auf die erste Begegnung gegen Bobingen 2.

Linie IV – Bobingen II: 32:22 (15:12)

Der Start am 16. September gelang hervorragend und es konnte schnell ein 6:1-Vorsprung herausgespielt werden. Besonders hervorgetan hat sich gleich zu Saisonbeginn die unglaubliche Schnelligkeit und Eleganz des Flügelflitzers Schmiddi, der durch Tempogegenstöße auf 3:1 und 5:1 stellen konnte. Der Gegner nahm bereits in der 10. Minute eine Auszeit, was die Linie IV etwas aus den Gleisen warf. Bobingen konnte den Rückstand fast egalisieren und verkürzte in der 16. Minute aufgrund von Abstimmungsproblemen in der Friedberger Abwehr auf 8:7.

Bis zum Pausentee fingen sich die Traditionsmitreisenden jedoch wieder und zogen durch unwiderstehlich durchgezogene Konter, diesmal erfolgreich verwandelt vom zweiten Flügelflitzer Tommes H. aus L., bis zum Pausenstand von 15:11 davon. Sehr gut ins Team integriert werden konnten die beiden Luder Jo und Machete, die insgesamt für 7 Tore verantwortlich zeichneten.

Die zweite Halbzeit war dann zwar reich an gelungenen Friedberger Aktionen, aber arm an spektakulären Ballwechseln. Über 19:13, 25:19 und 27:20 konnte so der Endstand von 32:22 für die Linie IV locker heruntergespielt werden.

Es spielten:

  • im Tor: der Herr Böhm (sen.) und das Mammut
  • im Feld: Schwenni Bair (5), Jo Luder (5), Schmiddi (4), Willi R. (1/1), Kax Mappler (3/2), Tommes H. (3), Chris Webber (1), Tobi W. (5), Mirko S. (1), Nicki S. (2/1), Luder Machete (2), Jogi

Kissinger SC II – Linie IV: 18:32 (9:15)

Im zweiten Spiel am 23. September kam es dann gleich zum ersten Lokalderby gegen die zweite Vertretung aus Kissing und die Linie IV musste aufgrund von 16 (!) fehlenden Spielern den Kader fast komplett neu aufstellen. So konnten mit Sexy-Kiki, Weindl und Cello Vrzbrzl neue Kräfte zusteigen und mit Michi A. konnte ein als verschollen geltender Mitfahrer erfolgreich reaktiviert werden. Trotz der Tatsache, dass Michi A. annähernd zehn (10!) Jahre keinen Handball in Händen hielt, konnte er sich sofort und ohne lange Anlaufzeit wieder nahtlos in LaMannschaft integrieren und war mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze auf Seiten der Friedberger.

Die Kissinger Mannschaft, im Schnitt übrigens fast durchweg halb so alt wie die Zugbesatzung der Linie IV, versuchte sich in einer offensiven Abwehr, die jedoch ob der reichlich vorhandenen Erfahrung der Herzogstädter immer wieder überlistet werden konnte. Besonders hervorzuheben ist hierbei Rückraumkanonier Cello Vrzlbrzl, der nicht nur durch harte präzise Fernwürfe in den Torwinkel, sondern auch durch geschickte Anspiele an den Kreis, sowie perfekt getimete Finten glänzen konnte.

Die Linie IV nahm sofort nach Spielbeginn das Heft in die Hand und spielte bis zur 12. Minute einen 8:1 Vorsprung heraus. Kissing hielt annähernd erfolgreich dagegen und kam durch GoGoGadgeto Manni Mathes öfters zum Torerfolg, als es den Gästen recht war.
Dennoch kam nie mehr Gefahr auf und so ging es über Zwischenstände von 12:7, 15:9, 20:12 und 27:16 ungefährdet bis zum Endstand von 32:18 weiter.

Es spielten:

  • Im Tor: der Herr Böhm (sen.) und das Mammut
  • Im Feld: Cello Vrzlbrzl (5), Tobi W. (3), Chris Webber, Mirko S. (1), Luder Machete (6), Sexy-Kiki Gartenbau (4), Michi A. (10/4), Weindl Stefan, Luder Bene (2), Schmiddi (1)


Linie IV – SV Mering II: 29:17 (15:10)

Im dritten Spiel der noch jungen Saison am letzten Tag im September kam es zum nächsten Lokalderby, diesmal gegen die zweite Vertretung aus Mering. Bereits im Vorfeld war die Spannung in der Halle förmlich greifbar und so fanden sich auch zahlreiche Zuschauer, Fans und fast alle Mitohneglieder des PiTü-Clubs in der TSV-Sporthalle zu Friedberg ein.

Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit durchaus schnellen Aktionen, wobei den Mering den besseren Start erwischte und mit 3:1 und 4:2 in Führung gehen konnte. Die Herren der Linie IV besannen sich nun wieder auf die eigentlich erlernte Sportart Handball und konnten beim Stand von 4:4 erstmals ausgleichen. Bereits in dieser Anfangsphase des Spiels zeigte sich die große Rivalität zwischen Mering und Friedberg in teilweise rüden Fouls und ungestümen Aktionen der Meringer. Trauriger Höhepunkt der ersten Halbzeit: ein übles Foul an JoLuder, dem in der Luft beim Durchspringen ohne Rücksicht auf Verluste in die Parade gefahren wurde. Zum Glück blieb er dabei ohne Verletzung. Aber selbst durch derartige Aktionen unbeeindruckt, nahm die Linie IV immer mehr Fahrt auf und konnte über 13:9 bis zum Halbzeitstand von 15:10 davonziehen.

Foodcoach Chris Webber fand auch an diesem Spieltag die richtige Mischung zum Pausentee und so konnte im zweiten Durchgang der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Es gab noch die ein oder andere grenzwertige Situation, die aber ohne weitere Folgen blieben und der Schiedsrichter aus Bäumenheim verhängte nur eine Zeitstrafe für die Linie IV und derer vier für Mering. Leider verletzte sich ein Meringer in der ersten Halbzeit am Knie, als er nach einem Wurf unglücklich landete – wir wünschen ihm gute Besserung und eine schnelle Genesung. 

Es spielten:

  • Im Tor: der Herr Böhm (sen.) und das Mammut
  • Im Feld: Tobi W. (2), Kax Mappler (3/3), Chris Webber, Schwenni Bair (5), Flo Weigl (1), Jo Luder (7), Sexy-Kiki Gartenbau (3), Michi A. (3), Luder Bene (1), Günther T. (1), Schmiddi , Scheibi (3)

TSV Haunstetten IV – Linie IV: 15:39 (4:17)

Das vierte Spiel am ersten Samstag im Oktober war wiederum ein Derby: es ging zur vierten Mannschaft des TSV Haunstetten.
Die Linie IV zeigte sich auf vielen Positionen abermals verändert und somit waren sämtliche Videoanalysen durch die Gegner ad acta gelegt. Die Lechrainstädter gleichen auch in dieser Saison der berühmten Wundertüte und wie es sich auf Datschiburger Terrain gehört, wurde die Aufstellung erst kurz vor Spielbeginn publik gemacht. Es konnte mit Lolle Hartl nochmals ein neues Talent präsentiert werden, der zwar (noch) nicht alle Voraussetzungen für die Linie IV erfüllt, diese Defizite aber durch Spielwitz und Schnelligkeit locker wett machen kann.

Apropos Schnelligkeit: damit hatten die Haunstetter nicht gerechnet und die Herren der Linie IV überrannten die Haunstetter förmlich. Beim Zwischenstand von 12:1 für die Linie IV rieben sich die zahlreichen Zuschauer und Mitohneglieder des PiTü-Clubs erstaunt die Augen. Bis zum Halbzeitstand von 17:4 gelang den Herren der Linie IV fast alles und es führte annähernd jeder Angriff zum Torerfolg. Die Abwehr stand sicher und wenn sich ein Haunstetter durchsetzen konnte und zu Torwurf kam, war dies meist sichere Beute der in Halbzeit eins sehr gut haltenden Friedberger Torwart-Urgesteine.

Die Kabinenansprache jedoch fand nicht bei allen Gehör (war es der diesmal von Foodcoach Chris Webber kredenzte Pausentee oder mangelnde Flüssigkeitsaufnahme?), und so kamen die Haunstetter etwas besser ins Spiel - allerdings konnten sie den deutlichen Sieg der Traditionsfahrer niemals gefährden.

Aufregendste Aktion des gesamten Spieles war eine durch den PiTü-Club erzwungene Spielunterbrechung: beim Öffnen des Verschlusses eines stark prickelnden Getränks zur Aufrechterhaltung des Blutdruckes durch ein Mitohneglied des Pitü-Clubs landete eben dieser Verschluss auf dem Spielfeld und musste durch die Mammut-Aufsicht in behänder Weise von selbigem entfernt werden.
Das Spiel war bis auf einen „Tempo“ Gegenstoß durch Schmiddi, den er aufgrund akuten Sauerstoffmangels bereits bei 12m (erfolgreich) abschließen musste, nicht mehr reich an Höhepunkten und die Linie steuerte über 23:6, 30:9 und 35:11 einem ungefährdeten 39:15 Sieg entgegen.

Es spielten:

  • Im Tor: der Herr Böhm (sen.) und das Mammut
  • Im Feld: Tobi W. (3), Mirko S., Schwenni Bair (10), Flo Weigl (2), Luder Bene (2), Luder Machete (3), Weindl Stefan, Lolle Hartl (7), Sexy-Kiki Gartenbau (3), Nicki S. (4), Schmiddi (2), Tommes H. (3)